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| BANKSY: shot b4 raped in the streets (5. - 26. 03.2010) |
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Kuratiert von Roland Fischer-Briand Die Ausstellung zeigt einen Auszug jener, zumeist aus dem öffentlichen Raum verschwundenen, Stencil / Schablonen-Graffitis des unangefochtenen ,Shooting-Stars' der ,Urban Art Szene' Banksy. Großformatige Fotografien präsentieren einen Querschnitt von Banksy's Arbeiten an ihren Originalschauplätzen, die dadurch (wieder) sichtbar gemacht und in ihrem ursprünglichen Raum rekontextualisiert werden. So kann man den Spuren Banksys aus den Jahren 2003-2009 von Bethlehem (Israel) über Bukarest (Rumänien) bis nach Wien folgen. Hier haben sich z.B. von den über 30 Arbeiten die das Stadtbild mitprägten, heute nur noch eine Handvoll erhalten. Die in der Ausstellung präsentierten Farbfotografien erstehen sich folglich als Reminiszenzen für Fehlstellen eines visuellen und öffentlichen Diskurses über gesellschaftliche Fragen von Macht, Masse und Kontrolle. Shot B4 raped in the streets liest sich als Kommentar eines anachronistischen Bilderstreits, der zwischen subkulturellen Aufbegehren und hipster BoBo-Vereinnahmung oszilliert. Roland Fischer-Briand, geb. 1975, Studium der Bildwissenschaft, ist als freier Kunstvermittler und als |


